Caren Miosga zu Gast beim AHPC im Hotel Reichshof
Die Liste der Namen, die in diesem Jahr auf der Gästeliste des Hamburger Presseclubs auftauchten, kann sich sehen lassen: Carsten Breuer, Generalinspekteur der Bundeswehr, ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen, der damalige Regierungssprecher Steffen Hebestreit oder „Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo sind nur einige von ihnen.
Am Dienstag setzte die ARD-Moderatorin Caren Miosga diese Reihe fort und stellte sich im Hotel Reichshof am Hauptbahnhof den Fragen von „Zeit“-Regionalchef Florian Zinnecker und Presseclub-Präsident Jörn Lauterbach (Redaktionsleiter WELT Hamburg). Die anwesenden rund 100 Mitglieder des Netzwerk-Clubs erfuhren bei dem Gespräch viel über den Werdegang Miosgas, die zum Studium (Geschichte und Slawistik) nach Hamburg kam und hier ihre journalistische Karriere startete – etwa bei Radio Hamburg und RTL Nord, dann aber vor allem im NDR. Hier ging sie als Rekord-Langzeitmoderatorin in die Geschichte der „Tagesthemen“ ein, bevor die zweifacher Mutter den Premium-Talkshowplatz am Sonntagabend in der ARD übernahm – unter Bedingung, eine ganz eigene Art der Gesprächsführung etablieren zu können.
In dem launigen Gespräch erklärte Miosga, wie sie an die Trigger-Punkte ihrer Gesprächsgäste kommen will, aber auch, wie sie zur Vielfaltsdebatte in der ARD steht. Aus ihrer Sicht ist hier in den vergangenen Jahren schon viel geschehen. Für sie selbst soll es mit der Talkshow noch einige Jahre weitergehen.